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Stefanie Stahl hat in ihrem Buch „So bin ich eben! im Job“ ein Konzept zur Typenlehre nach Myers/ Briggs vorgelegt. Zusammen mit dem Managementtrainer Christian Bernreiter hat sie nun dieses Konzept auf die Arbeitswelt übertragen.

Die Typenlehre selber basiert auf den Arbeiten von C. G. Jung. Diese Lehre wurde von Myers und Briggs erweitert und dient heute zur Erfassung unterschiedlicher Persönlichkeitsprofile. Stefanie Stahl hat zusammen mit Melanie Alt ein darauf basierendes Verfahren entwickelt und in ihrem ersten Buch dazu („So bin ich eben“) vorgelegt, und mit dem nun vorliegenden Buch auf die Arbeitswelt erweitert. Ich muss dazu sagen, dass ich lediglich das Buch von ihr kenne, dass ich hier bespreche. Kann also nicht sagen, wie gelungen der Übertrag des Konzeptes im Vergleich zum ersten Buch ist.

Die Typenlehre unterscheidet zwischen vier Dimensionen mit je zwei sich gegenüberstehenden Endpunkten. Innerhalb dieser Dimensionen bestehen allerdings Abstufungen, also jeder Mensch spiegelt nicht eine Extremposition wider, sondern trägt in der Regel graduelle Abstufungen der jeweiligen Dimension in sich.

Die Dimensionen gliedern sich wie folgt auf:

Extravertiert                      –             Introvertiert

Konkret                               –             Abstrakt

DenkEntscheider              –             FühlEntscheider

Organisiert                        –             Locker

Diese Dimensionen können in unterschiedlichen Ausprägungen miteinander kombiniert werden, so dass insgesamt 16 Typen entstehen, die die Autoren als „Minister“ bezeichnen.

Zunächst werden die vier Dimensionen erläutert, mit einem Schwerpunkt auf das Auftreten im Job und mit einem Blick auf den Führungsstil. Im Anschluss folgt ein Selbsttest, mit dem sich der/ die Leser:in selbst einschätzen kann. Aus diesem Selbsttest ergibt sich dann eine Kombination der verschiedenen Ausprägungen der Dimensionen. Ich selbst bin folgender Typ „extravertiert, abstrakt, DenkEntscheider, locker“.

Zu jeder Kombination beschreiben die Autoren nun die Minister und geben ihnen bezeichnende Namen. In meinem Fall wäre dies der „Zukunftsminister“.

Jeder Minister (die Autoren verwenden das generische Maskulinum) wird in einem kurzen Abschnitt erläutert, der immer gleich aufgebaut ist:

  • Das liegt … (z.B. Zukunftsministern)
  • Das liegt … weniger
  • Wenn’s eng wird: … im Stress
  • Wie … in Führung gehen
  • So klappt es mit den …

Das Buch schließt dann mit einem konkreten Vorschlag für einen Workshop ab.

Für wen?

Das Buch ist interessant für alle, die sich grundsätzlich mit dem Thema „Typenlehre im Job“ beschäftigen möchten. Die Lektüre ermöglicht zum einen, Kolleg:innen, Vorgesetzte usw. einzuschätzen und einen besseren Umgang mit ihnen zu finden, zum anderen erhellt es aber auch das eigene Verhalten und kann somit zur Selbstreflektion dienen.

Aber auch Menschen, die Workshops, Coachings oder ähnliches anbieten, werden hier eine Quelle für Informationen und Inspirationen finden.

Diejenigen, die sich tiefer mit der Typenlehre beschäftigen möchten, werden aber nicht drumherum kommen, Fachliteratur wie z.B. C. G. Jung zu lesen.

Fazit

Das Buch lässt sich locker und leicht lesen, vermittelt aber dennoch einen guten Überblick über das Thema. Die Kapitel sind verständlich aufgebaut, der Inhalt praxisnah. Der Kaufpreis ist gut investiert. Ich kann das Buch sehr empfehlen.

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Rezension: Stefanie Stahl, Christian Bernreiter – So bin ich eben! im Job

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